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Meine Liegedreiräder

Nummer 3

Überführungsfahrt
Ommmm.... bei der Überführungsfahrt von Germersheim nach Karlsruhe
Einkaufen
Kettwiesel geparkt beim Einkaufen in Lauterbourg, noch mit provisorischem Korb.

Ein Hase Kettwiesel, gebraucht gekauft im Mai 2017 In Germersheim am Rande der Spezi, nachdem es im Velomobilforum annonciert und der Gebrauchtradliste des HPV war.
Ursprünglich habe ich mit dem Gedanken an ein neues Rad gespielt, aber aus Kostengründen ... ;-)
Ein wenig muss ich es daher noch adaptieren im Laufe der Zeit. Zuerst einen alten Fahrradkorb provisorisch montiert. inzwischen einen selbst gebastelten maßgeschneidert, dazu eine Anhängerkupplung für den Anhänger unten. Außerdem schnell einen Träger für schon vorhandene Lowridertaschen zurecht gebogen, an dem ich das Rad auch hinter mir herziehen kann, bspw. aus der Tiefgarage hoch. Es fehlt u.a. noch eine berggängigere Schaltung ...


Nummer 2

Rad von hinten
Lepus von hinten

Auch das 2. Rad habe ich Anfang Juli 2005 gebraucht gekauft.
Das Rad ist im Prinzip ein Hase Lepus, aber nicht von der aktuellen Serie, da neuere Lepores (das soll die Mehrzahl des lateinischen Wortes Lepus (Hase) sein, habe ich mir sagen lassen :-) ) einen anderen Hinterbau haben.

Ich bin der Drittbesitzer. Mein Vorbesitzer hat es für einen größeren Urlaub gebraucht gekauft und nach einer Weile dann über die obige Gebrauchtradliste des HPV (Verein für Fahrer von Liegerädern und anderen "human powered vehicles") angeboten.

Mein Vorbesitzer hat schon einige Sachen dran gebastelt, die vor allem die Transportkapazität des Rades urlaubsreif verbesserten: Packtaschenhalterungen am Vorderrad und vor allem eine große Box am gefederten Teil hinter dem Sitz.

Rad von vorne
Lepus von vorne

Ich habe die Lichtanlage aus meinem ersten Liegedreirad ans neue gebaut: Ein Schmidt-Original Nabendynamo SON für 28" im 20" Laufrad, womit man dann schon bei normaler Geschwindigkeit zwei 6V-Lampen betreiben kann. Die alte Lichtanlage mit einem normalen Seitenläufer-Dynamo hinten ist derzeit auch noch montiert, deswegen habe ich momentan drei Scheinwerfer vorne :-) Ist ganz nützlich, im Falle eines Defekts nicht ohne Ersatzlichtanlage im Dunkeln tappen zu müssen... :-)

Leider hatte ich mit dem Rad öfters Achsprobleme, das nächste mal kündigte sich schon langsam an, als der Sitz brach. Deswegen war es eine Weile stillgelegt, bis ich dann die Nr. 3 kaufte. Evtl. richte ich es noch als Zweitrad wieder her ...


Nummer 1

Glaub so 1997 habe ich mir mein erstes Liegedreirad, das Sinner Comfort, angeschafft. Einige Jahre später hatte ich dann einen Rahmenbruch damit. Diese niederländische Flachlandrad war wohl nicht auf meine Belastung ausgelegt: mit 100 kg Lebendgewicht über holprige Feldwege die Schwarzwaldberge runterbrettern :-)
Lange überlegte ich, ob ich das alte Rad reparieren oder umbauen soll oder ein neues Rad komplett selbst bauen soll oder eins neu oder gebraucht kaufen soll. Tat dann letzteres, da ich eine Reparatur nicht zielführend fand, der Rahmen sah nach Fehlkonstruktion aus, das Vertrauen darin war futsch. Sinner baut den Rahmen inzwischen komplett anders! Die alte Rahmenform habe ich aber beim Recherchieren für Rad 3 vermutlich bei einer anderen Firma wiederentdeckt ...
Habe das Sinner dann ausgeschlachtet. Das Hinterteil dient nun als Basis für einen Anhänger, s.u., der Dynamo kam in Rad 2.

Warum Liegerad?

Dazu findet man auf den HPV-Seiten sicher noch mehr. Die einen wollen damit schnell fahren, das geht vor allem mit den Tiefliegern oder insbesondere mit den auf Rennen getrimmten vollverkleideten Liegerädern. Die anderen, wie ich, wollen einfach nur saubequem radeln. Schluss mit strapazierten Hinterteilen und Blick nur auf die Fahrbahn etc.! :-)

Warum LiegeDREIrad?

Nicht weil ich behindert wäre oder so (auch wenn man speziell die Räder von Hase gerne im Behindertenbereich einsetzt, von Hase gibt es dazu vielfältige Sonderausstattungen).

Rad von schräg hinten

Mein eigentlicher Hintergedanke, warum ich mir damals das Sinner Comfort angeschafft habe, war, das ich eines Tages eine alltagstaugliche wetterfeste Verkleidung dafür bauen wollte. Bin ich bloß nie zu gekommen...
Inzwischen habe ich aber auch die anderen Vorteile schätzen gelernt, bspw. einen Sitzplatz für Pausen immer dabei zu haben ;-) Außerdem kann man beliebig langsam fahren bspw. bergauf ohne Umkippen.

Anhänger

Anhänger ohne Kiste

Das alte Liegedreirad dient nun teilweise als Anhänger, es ist der "rote" Anteil auf dem linken Bild. Der nicht gefederte Hinterbau samt Rädern bildet die gut rollende Basis.

Den Oberbau bildet der Rahmen eines Billiganhängers, dessen Plasikrad irgendwann zusammenbrach. Ansonsten war er äußerst praktisch, weil ohne Kiste genau zwei Colakästen in den Rahmen passten und mit Kasten genau zwei Sack Katzenstreu. Das sieht man auf einer anderen Seite mit Originalanhänger im Einsatz.

Den dritten "Baustein" bildet ein ein langer Alu-Vierkant, der bei mir noch "auf Lager" lag. die Teile sind alle mit Schrauben verbunden, ich hoffe, das hält halbwegs...

Zu sehen ist noch der weiße Korb, der beim Sinner schon auf den Gepäckträger geschraubt war. Er ist mit Flügelschrauben befestigt und ist nur bei größeren Transportmengen montiert.

Anhänger mit Kiste

Die Befestigung am Rad erfolgt über eine Kupplung, die man aus dem Einsatz am Sattelrohr kennt. Sie ist am linken Teil des Lepus-Hinterbaus montiert, deswegen ist die Alu-Stange auch nicht mittig an den Hänger montiert. Kurvenradien von Linkskurven sind daher auch begrenzter als von Rechtskurven.

Im Alltagseinsatz (Getränke und Katzenstreu etc.) habe ich noch kein Bild, aber eins im Reiseeinsatz: Statt Kiste ist hier die große Reisetasche draufgespannt, da drauf noch ein Rucksack. In die weiße Kiste kam die kleine Reisetasche und natürlich ist auch noch die Kiste am Rad selbst gut gefüllt :-) So ging es von Karlsruhe nach Bad Herrenalb im Schwarzwald, 29 km in 3 Stunden das Albtal rauf.


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